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Die Brustvergrößerung - Operationsmethoden und Risiken…

Viele Frauen sind vor allem mit der Größe ihres Busens unzufrieden und bauen u.U. einen Leidensdruck auf, der sie über eine Brustvergrößerung nachdenken lässt.

Die Gründe, die subjektiv eine Brustvergrößerung erforderlich machen kann, sind: Erschlaffung des Busens durch Schwangerschaft oder extremes Abnehmen.
Auch ein genetisch begründeter unterentwickelter Busen kann zu einem hohen Verlust an Selbstvertrauen und weiblichem Selbstwertgefühl führen.

Oft kann eine gute psychologische Betreuung Abhilfe schaffen, in vielen Fällen werden Brustvergrößerungen durch speziell ausgebildete Chirurgen dem Wunsch nach einer größeren Oberweite nachhaltiger gerecht.
Durch eine operative Behandlung der Brüste mit Brustimplantaten, in der Fachsprache Brustaugmentation genannt, ist eine Vergrößerung des Busens heute zuverlässig erzielbar. Mit Fotos dokumentiert der Arzt während der unverzichtbaren Beratung, wie der künftige Busen aussehen kann. Bei der Operation wird ein Hautschnitt durchgeführt, durch den das Implantat (meist Silikon, in manchen Fällen Kochsalz-gefüllte Implantate) eingeführt wird.

Der Schnitt wird je nach Notwendigkeit i.d.R. in der Unterbrustfalte, am Warzen-Vorhof oder unter den Achseln vorgenommen. Je nach Form des Busens, bzw. der Implantatbeschaffenheit wird das Implantat unter dem Brustmuskel oder darüber unterhalb der Brustdrüse angelegt.

Die Operation erfordert meist eine Vollnarkose und dauert etwa 90 Minuten, je nach Methode. Der Klinikaufenthalt beschränkt sich bei unproblematischem Operationsverlauf auf wenige Stunden, kann, sofern der Arzt es für vertretbar hält, auch mit einer anderen schönheitschirurgischen Maßnahme, wie z.B. einer Bauchstraffung und Fettabsaugung verbunden werden.

Während des Heilungsprozesses ist Ruhe erforderlich, körperliche Anstrengungen sind zu vermeiden. Vor allem sollten innerhalb der ersten Woche die Arme wenig bewegt werden, damit das Bindegewebe nicht belastet wird. Nach einigen Tagen können leichte Tätigkeiten wieder aufgenommen werden, Anstrengungen sind aber noch für mehrere Wochen zu unterlassen. Nach Entfernen des Verbands muss ein Stütz BH getragen werden. Nach dem Ziehen der Fäden nach ca. 1-2 Wochen kann der Busen noch über Wochen hinweg Schwellungen aufweisen oder sich hart anfühlen.

Nach ca. 2 Monaten kann das Leben in Bezug auf körperliche Betätigung wieder in normalen Bahnen laufen, sofern keine Beschwerden mehr bestehen. Brustimplantate können u.U. länger als 10 Jahre halten. Wann jedoch eine erneute Operation, bzw. eine Bruststraffung erforderlich wird, ist nicht vorherzusagen.
Die Kosten werden in aller Regel nicht von den gesetzl. Krankenkassen übernommen.

Ob man eine Brustoperation z.B. in Polen oder Tschechien auf Grund der geringeren Preise durchführen lässt, sollte vor genau durchdacht und die Risiken abgewogen werden, denn selbst der günstigste Preis steht in keinem Verhältnis zu einem gesundheitlichen Risiko.

Wer eine alternative Möglichkeit zur Vergrößerung des Busens ohne operativen Eingriff wünscht, sollte sich z.B. auf speziell den Brustmuskel stärkende isometrische Übungen, bzw. Gymnastik konzentrieren oder viel schwimmen gehen. Damit lässt sich zwar kein Hängebusen korrigieren, eine Straffung kann jedoch auch schon zu einer Verbesserung des Erscheinungsbildes führen.

Die vorgenannten Informationen dienen nur als Anhaltspunkte, die in keinem Fall Beratung, Vorgaben und Verhaltensmaßregeln durch einen Arzt ersetzt.

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